Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Allgemeines
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr zwischen dem Auftraggeber und ABCorrect Martin Huth, im folgenden Auftragnehmer genannt. Allen Angeboten und Vereinbarungen liegen diese Geschäftsbedingungen zugrunde.
Durch schriftliche (Brief, Fax, E-Mail) sowie telefonische Auftragserteilung erklärt sich der Auftraggeber ausdrücklich mit den AGB einverstanden.

2. Auftrag
Der Vertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer kommt durch Übersendung der vollständigen Auftragsunterlagen und des dazugehörigen Bearbeitungsauftrages per Brief, Fax oder E-Mail und durch ausdrückliche telefonische Annahme des Auftrags durch den Auftragnehmer zustande. Der Auf
tragnehmer weist darauf hin, dass er grundsätzlich weder Texte mit rechts- oder sittenwidrigem Inhalt verarbeitet oder erstellt noch Aufträge übernimmt, die gegen geltende Gesetze verstoßen. Der Auftragnehmer wird bestrebt sein, die Aufträge persönlich zu bearbeiten. Er ist jedoch berechtigt, sich zur Erfüllung der Verträge bei Bedarf fremder Hilfe zu bedienen, die nach seinem Ermessen die erforderlichen Voraussetzungen zur sach- und fristgerechten Auftragsbearbeitung erfüllt.

3. Leistung
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen im wesentlichen das Korrigieren und das Redigieren von Texten, die Texterstellung und Textkürzung sowie eine unterrichtende Tätigkeit als Dozent auf Honorarbasis. Die Korrekturen erfolgen nach den seit 1. August 2007 verbindlichen amtlichen Rechtschreibregeln für die deutsche Sprache, es sei denn, der Auftraggeber wünscht ausdrücklich die Anwendung der alten Rechtschreibung.

4. Preise, Rechnung, Zahlungsziel
Alle Angebote und Preise sind freibleibend und richten sich nach den unter www.abcorrect.de zum Zeitpunkt der Auftragserteilung ausgewiesenen Preisen, solange nichts anderes schriftlich vereinbart wurde. Sämtliche angegebene Preise sind Endpreise. Der Auftragnehmer behält sich vor, mit dem Auftraggeber eine Regelung zur Vorauszahlung zu treffen. Vorauszahlungen betragen mindestens 2/3 der Höhe des Endrechnungs-betrages und sind vor Beginn der Auftragsbearbeitung zu zahlen. Rechnungen sind innerhalb von
14 Tagen ab Leistungsdatum ohne Abzüge fällig. Als Kleinunternehmer darf der Auftragnehmer gemäß § 19, Abs. 1, UStG in seinen Rechnungen keine Mehrwertsteuer ausweisen. Vom Auftragnehmer korrigierte, redigierte und erstellte Texte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen das Eigentum des Auftragnehmers. Bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen hat der Auftraggeber daran kein Nutzungsrecht.

5. Zahlungsverzug
Der Auftragnehmer behält sich vor, bei Zahlungsverzug (nach Ablauf der 14-tägigen Zahlungsfrist) Mahngebühren zu erheben und ggf. rechtliche Schritte einzuleiten.

6. Lieferung
Der Auftragnehmer vereinbart mit dem Auftraggeber eine angemessene Bearbeitungszeit, die höchstens 14 Tage betragen darf. Der Auftraggeber erhält bearbeitete und erstellte Texte per Post, E-Mail oder auf externen Datenträgern. Der Versand bzw. die elektronische Übertragung erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers. Für eine fehlerhafte Übertragung der Texte, für Beschädigung oder Verlust haftet der Auftragnehmer nicht. Der Auftragnehmer ist um strikte Einhaltung festgesetzter Termine bemüht. Verzögerungen sind jedoch nicht auszuschließen. Wird die Frist um mehr als 5 Arbeitstage überschritten, kann der Auftraggeber durch eine formlose Erklärung vom Vertrag zurücktreten. Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt entbinden den Auftragnehmer für diese Zeit von den Vertragsverpflichtungen. Dies gilt gleichermaßen für Verzögerungen, die durch den Auftraggeber verursacht werden. Eine Lieferung gilt als erfolgt, wenn die Texte nachweisbar vom Auftragnehmer an den Autraggeber abgesendet wurden.

7. Haftung
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Korrekturen so sorgfältig
auszuführen, dass möglichst keine sprachlichen Unrichtigkeiten im Text verbleiben. Verbleiben dennoch sprachliche Unrichtigkeiten und sind diese nicht unerheblich, so muss der Auftraggeber den Mangel unter möglichst genauer Beschreibung innerhalb von 14 Tagen reklamieren. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Reklamation, so gelten die Korrekturen als genehmigt. Der Auftraggeber muss dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung setzen. Bei berechtigten Reklamationen ist dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars. Der Auftragnehmer haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Er haftet nicht für mittelbare Schäden, die durch fehlerhafte Korrekturen entstehen. Insgesamt haftet der Auftragnehmer nur bis zur Höhe des Betrages, der für die Dienstleistung in Rechnung gestellt wird.

8. Urheberrecht
Jeder erteilte Auftrag ist ein Urheberwerksvertrag. Alle Texte unterliegen dem Urheberrechtsgesetz. Die Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes gelten auch dann, wenn die nach § 2 UrhG erforderliche Schöpfungshöhe nicht erreicht ist. Vom Auftragnehmer verfasste Texte und Konzepte dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis weder im Original noch in der Reproduktion verändert werden. Jede Nachahmung, auch von Teilen, ist unzulässig. Ein Verstoß gegen diese Bestimmung berechtigt den Auftragnehmer, eine Vertragsstrafe in Höhe der doppelten vereinbarten Vergütung zu verlangen.
Der Auftraggeber überträgt dem Auftraggeber die für den jeweiligen Zweck erforderlichen Nutzungsrechte. Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Vereinbarung. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung über. Vorschläge des Auftraggebers oder seine sonstige Mitarbeit haben keinen Einfluss auf die Höhe seiner Vergütung. Sie begründen kein Miturheberrecht. 
Der Auftragnehmer ist von sämtlichen Veröffentlichungen seiner Inhalte zu informieren. Die veröffentlichten Inhalte sind gemäß § 13 UrhG mit dem Urhebervermerk zu versehen. Unterbleibt der Urhebervermerk, so hat der Auftragnehmer Anspruch auf Schadensersatz in Form eines Zuschlages von 100 Prozent zum Nutzungshonorar zuzüglich anfallender Verwaltungskosten. Abweichende Verfahren bedürfen der Einwilligung des Auftragnehmers. Es handelt sich um einen Verstoß des Nutzers gegen § 14 UrhG (Entstellung des Werkes). Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von aus der Unterlassung des Urhebervermerkes oder der Entstellung des Werkes resultierenden Ansprüchen Dritter frei. Die vom Auftragnehmer vertriebenen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung unterliegt dem geltenden Gesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz). Sofern nichts Abweichendes schriftlich vereinbart ist, wird nur die einmalige Nutzung der vom Auftrag-nehmer angebotenen Inhalte durch elektronische Wiedergabe oder Abdruck eingeräumt. Die eingeräumten Rechte sind nur für den vereinbarten Zweck und Zeitraum gültig. Die Nutzung von sämtlichen Inhalten ist nicht exklusiv. Exklusivrechte an Texten und anderen Inhalten des Auftragnehmers oder das Recht zu ihrer nicht exklusiven, aber uneingeschränkten Weiterverwendung sowie Sperrfristen sind gesondert und schriftlich zu vereinbaren. Die redaktionelle Bearbeitung von Texten und Bildmaterial ist im redaktionell üblichen Rahmen erlaubt. Hierbei darf das Material gemäß § 14 UrhG weder entstellt noch auf andere Weise beeinträchtigt werden, die geeignet ist, berechtigte geistige oder persönliche Interessen des Auftragnehmers zu gefährden.

9. Vertraulichkeit, Datenschutz
Der Auftragnehmer sichert absolute Vertraulichkeit über den Inhalt der ihm überlassenen Texte und Daten zu. Die Vertraulichkeit bezieht sich sowohl auf die Person des Auftraggebers als auch auf Informationen, die durch den Auftrag bekannt werden. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung hat auch über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbestimmte Zeit Bestand.  Der Auftragnehmer verpflichtet sich zum verantwortungs-vollen Umgang mit persönlichen Daten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer ergreift alle vertretbaren technischen und organisatorischen Maßnahmen, um solche Daten vor Dritten geschützt aufzubewahren. Der Auftragnehmer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, zur Sicherung der Rückübersendung von Texten eine Sicherungskopie anzufertigen und diese bis zum Ablauf eventueller Ansprüche des Auftraggeber gegen den Auftragnehmer aufzubewahren. Aufgrund der elektronischen Übermittlung von Texten und Daten sowie E-Mail-Kommunikation zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer kann ein absoluter Schutz vertraulicher Daten nicht gewährleistet werden. Es ist nie ganz auszuschließen, dass Dritte unbefugt auf elektronischem Weg Zugriff auf die übermittelten Informationen nehmen. Der Auftragnehmer übernimmt dafür keine Haftung.

10. Schlussbestimmungen
Sind oder werden Teile dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam, so wird die Wirksamkeit der übrigen Teile nicht berührt. Auf das Vertragsverhältnis zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.